Zweck der Zucht- und Gebrauchsprüfungen (In Anlehnung an die VZPO und VGPO des JGHV)
Warum Zuchtprüfungen wichtig sind
Zuchtprüfungen dienen dazu, die natürlichen Anlagen junger Jagdhunde zu erkennen und zu bewerten. Sie zeigen, ob ein Hund für den vielseitigen Jagdeinsatz geeignet ist und ob er sich später für
die Zucht empfiehlt.
Gleichzeitig geben die Ergebnisse wichtige Hinweise auf den Erbwert der Elterntiere, besonders wenn möglichst viele Wurfgeschwister geprüft werden.
Die jagdethischen Anforderungen stellen den Jagdhund vor allem in den Dienst der Arbeit nach dem Schuss. Deshalb liegt der Fokus der Richter auf jenen Anlagen, die einen sicheren und verlässlichen Verlorenbringer auszeichnen:
Ziel der Prüfungen ist es, Hunde hervorzuheben, die aufgrund ihrer genetischen Anlagen für die Zucht des Jagdgebrauchshundes besonders wertvoll sind. Gleichzeitig sollen sie in der Jägerschaft das Verständnis für die verantwortungsvolle Ausbildung und Führung eines brauchbaren Jagdhundes fördern.
Die VJP ist eine reine Anlagenprüfung. Der junge Hund sollte so vorbereitet sein, dass seine grundlegenden Veranlagungen beurteilt werden können:
Hier geht es um das, was der Hund von Natur aus mitbringt.
Bei der HZP wird beurteilt, wie sich die natürlichen Anlagen des Junghundes bis zum Herbst weiterentwickelt haben und wie gut er sich für den späteren vielseitigen Jagdeinsatz eignet.
Zu diesem Zeitpunkt sollte die Ausbildung in Feld und Wasser im Wesentlichen abgeschlossen sein.
Die VGP ist eine umfassende Leistungsprüfung für den vielseitigen Jagdgebrauchshund in:
Sie dient:
Ein auf der VGP bewerteter Hund muss so ausgebildet sein, dass ein erfahrener Jäger mit ihm waidgerecht und sicher jagen kann. Umgangssprachlich ist diese VGP-Leistungsprüfung auch die „Meisterprüfung“ für den Hund.
Hinweis:
Aus rechtlichen Gründen können wir an dieser Stelle nur Auszüge wiedergeben. Die vollständigen Prüfungsordnungen können Mitglieder über
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