Die HZP (Verbands-Herbstzuchtprüfung) dient dazu, die weiterentwickelten natürlichen Anlagen des Junghundes und seine Eignung für den vielseitigen Jagdgebrauch sowie als zukünftiger Zuchthund zu beurteilen.
Geprüft werden Anlagenfächer wie Spurarbeit, Nasengebrauch, Suche, Vorstehen, Führigkeit, Arbeitsfreude und die Wasserarbeit (Stöbern mit Ente im deckungsreichen Gewässer) sowie die Abrichtefächer: Verlorensuche im deckungsreichen Gewässer, Haarwild- und Federwildschleppe, Art des Bringens und Gehorsam. Auch die Schussfestigkeit in Feld und Wasser wird überprüft.
Für die Prüfung wird eine erlegte Ente sichtbar weit ins offene Wasser geworfen. Der Hund wird zum Bringen geschickt; während er auf die Ente zuschwimmt, erfolgt ein Schrotschuss auf das Wasser. Gewünscht sind schnelles Aufnehmen sowie ein freudiges, selbstständiges Zurückbringen, ohne weitere Einwirkung durch den/die Führer:in.
Weitere Videos sind geplant.